Kia

Rio gewinnt Goldenes Lenkrad 2011

Insgesamt 11 Bewerber standen beim Goldenen Lenkrad 2011 in der Kategorie Kleinwagen zur Wahl. Der Kia Rio setzte sich rasch von den Verfolgern ab und konnte sich schlußendlich unangefochten an der Spitze behaupten.

In Österreich steht der Kia Rio ab 11.990,- in 5 Ausstattungslinien zum Verkauf. Jeder der 2 Benziner und 2 Diesel ist so zurückhaltend, dass nicht mehr als 4 Prozent NoVA gezahlt werden müssen. Die CO2-Werte reichen von 119 Gramm pro Kilometer bei den beiden 1,2 CVVT (70 bzw. 85 PS) bis zu 99 Gramm beimi 1,1 CRDi ISG Active. Stabilitätsprogramm, Traktionskontrolle, Fahrzeugstabilitätsmanagement sowie das Insassen Sicherheitspaket sind genauso immer in Serie dabei wie Leichtlaufreifen, CD-Player mit MP3-Funktion und USB Anschluss oder die geteilt umlegbare Rücksitzlehne.

Kia Sportage - Klassensieger

Kia Sportage. Die Koreaner lehren der Konkurrenz das Fürchten und setzen auf Allrad-Technik "Made in Austria".

Korea-Festspiele! Ja, sie haben recht, wir testen in letzter Zeit sehr oft an dieser Stelle einen Koreaner. Warum? Nun ja, das ist leicht erklärt: Es geht ums Geld. Denn die Hyundais und Kias dieser Welt locken einfach mit äußerst günstigen Preisen. Das war zwar immer schon so, nun schnüffeln sie allerdings aufgrund der von Modell zu Modell steigenden Verarbeitungsqualität an der mittleren Oberklasse und sind dementsprechend für die Zielgruppe des Wirtschafts Blatt plötzlich von Bedeutung.

Topmodell. Ein Beispiel dafür ist der Kia Sportage. Den haben wir zwar an dieser Stelle vor einigen Monaten schon unter die Lupe genommen, nun hatten wir aber das Vergnügen, das Topmodell des feschen SUV mit 184-PS-Turbodiesel und Allradantrieb zu testen.

Gegenüber seinem Vorgängermodell ist der neue Sportage jedenfalls geradezu eine Neuerfindung. Das gilt für alle Details dieses Automobils. Die Gegner heißen nun VW Tiguan, Audi Q3 oder sogar Q5 sowie BMW X3. Das mag verwegen klingen, die Berechtigung dessen wurde in unserem Wochenend-Test aber mehr als offensichtlich. Das merkt man schon am optischen Auftritt. Denn auch punkto Außendesign gehört der Sportage zu den spannendsten SUVs, die derzeit auf Österreichs Straßen unterwegs sind. Garniert wird all das mit einer überkompletten Ausstattung, die auch punkto Designelementen kaum Wünsche offen lässt. Wer so wie wir die Ausstattungslinie "Active Pro" wählt, der bekommt obendrauf einen Kühlergrill in Chromdesign, Nebelscheinwerfer, 18-Zöller mit netten Leichtmetallfelgen und Xenon-Frontscheinwerfer. Überaus stimmig, das Ganze!

Keine Schwächen. Stimmig geht es auch im Innenraum zu. Anders als bei der japanischen Konkurrenz ist im Sportage kein Bedienelement zu viel. Es herrscht kühle, aber sehr sympathische Nüchternheit, gepaart mit einer sagenhaft guten Verarbeitungsqualität. So konnte nicht mal die mit Kopfsteinen bepflasterte Wiener Höhenstraße dem Sportage ein Knarzen im Innenraum entlocken. Auch da kennen wir von manch Oberklasse-Deutschen ganz andere Dinge.

Die größte Überraschung lieferte allerdings das Fahrwerk. Der Gute klebt nämlich auf der Straße, die Lenkung arbeitet sehr direkt und die 184 PS inklusive 392 nm Drehmoment sorgen für ordentlich Zug. Die sehr gediegene Sechsgangautomatik erledigt den Rest. im Winter sorgt dann der Allradantrieb für absolute Sicherheit - übrigens "Made in Austria" von Magna geliefert.

Und nun zum Totschlagargument, dem Preis: in absoluter Bestausstattung kostet der Sportage bescheidene 35.690 € - sieben(!) Jahre Garantie inklusive.

Testbericht vom Wirtschaftsblatt 11/2011

Picanto siegt im Vergleichstest

Der Trend zum sprit- und platzsparenden Kleinwagen hält ungebrochen an. Auto Touring vergleicht den neuen Kia Picanto mit Chevrolet Spark und Hyundai i10. (Ausgabe 9/2011)



Außen & Innen
Obwohl der neue Kia Picanto und der seit Jahren beliebte Hyunday i10 aus einem Konzern kommen, könnten sie optisch kaum unterschiedlicher sein. Hier der unauffällige i10, da der trendig auffällige Picanto. Auch der Chevrolet Spark zeigt reichlich Pepp im Blech. Trotz kurzer Karosserie-Abmessung von rund 3,6 Metern überraschen alle drei Kleinwagen mit passablem Platzangebot. Am luftigsten lebt sich's dennoch im Picanto. Ein deutliches Ausrufezeichen setzt er bei den Sitzen: ausgesprochen bequem, gut konturiert und einfach verstellbar. Ernst nimmt Kia auch das Thema Verarbeitungs- und Material-Qualität. Keiner der anderen Kandidaten kann dem Picanto das Wasser reichen.  Wer Platz zum Transportieren sucht, wird beim fünftürigen Trio nur bedingt fündig. Dafür eignen sich die Vertreter der teureren Viermeter-Liga à la VW Polo & Co eindeutig besser. Trotzdem: Solide 200 Liter bei aufgestellten Rücksitzen machen den Kia Picanto zu mehr als nur einem Zweitwagen fürs Einkaufen. Funktionell und am besten durchdacht ist auch das Cockpit des Kia Picanto. Er verfügt auch über die mit Abstand meisten und größten Ablagemöglichkeiten.

Fahren & Sicherheit
Jeweils rund 1,2 Liter Hubraum und gut 80 PS leisten alle 3 Kleinwagen. Dennoch liefert der kultivierte Vierzylinder im Picanto die besten Fahrleistungen. Weitere Vorteile sind der hohe Fahrkomfort und das sichere Fahrverhalten. Eine exakte Schaltung und die präziseste Lenkung katapultiert den Kia in der Fahrspaß-Skala ganz nach oben. Beim Thema Insassenschutz müssen sich Hyundai-Kunden mit serienmäßigen Frontairbags begnügen. Für Seiten- und Kopfairbags werden zusätzlich € 390,- fällig. Selbst ESP muss im i10 um € 525,- extra bestellt werden. Spark und Picanto haben sämtliche dieser Features aufpreisfrei an Bord.

Geld & Umwelt
Der Kia Picanto ist zwar der teuerste der drei Kandidaten, bietet aber im Vergleich die besten Serienausstattungen. Sowohl Sitzheizung, Lichtsensor als auch Lenkradheizung sucht man bei den anderen Herstellern vergeblich. Aktuelles Kia Zuckerl: Alle Barzahler kommen derzeit in den Genuss von € 500-Bonus. Auch der Spark überzeugt mit der umfangreichen Serienmitgift. Die Ausstattung des i10 ist dagegen auf das Notwendigste beschränkt.  Kleine Autos, niedriger Verbrauch? Nicht ganz. Zwar begnügen sich alle 3 Kleinen mit rund 6 Litern Super auf 100 km, im Vergleich zu stärker motorisierten Diesel-Fahrzeugen aus der größten Kompakt- und sogar Mittelklasse ist das jedoch kein überragender Wert. Überragend dafür: die siebenjährige Garantie für den Kia Picanto. Chevrolet und Hyundai gewähren maximal drei Jahre (beim i10 immerhin auf fünf verlängerbar).

Der Sieger: "Es kann nur einen geben." Einen König der Stadt. Dieser Titel geht an den neuen Kia Picanto. Er sichert sich in souveräner Manier den Sieg im Vergleichstest. Vor allem bei Fahrkomfort, Funktionalität, Materialqualität und mit sieben Jahren Garantie setzt der Koreaner neue Maßstäbe. Mit dieser Performance wird der Picanto sogar eine Klasse höher zur ernsthaften Konkurrenz. Deutlich dahinter landet der Hyundai i10. Der Konzernbruder des Kia leistet sich nirgends grobe Schnitzer und überzeugt mit dem großen Kofferraum sowie hohem Fahrkomfort. Auf den dritten Rang fährt der jugendlich gestylte Chevrolet Spark. Er leidet unter dem engsten Innenraum, zu kurzen Schenkelauflagen und schlappen Fahrleistungen. Wie beim Hyundai ist der Bremsweg zu lang. Brav dafür: die solide Serienausstattung, schreibt Christian Stich, Redakteur Auto Touring.

Kia Sportage und Optima gleich 2x ausgezeichnet

Nachdem der neue Kia Sportage und Kia Optima schon bei den iF Awards abgeräumt haben, überzeugten sie jetzt auch die Jury des Design-Wettbewerbs „red dot award“, der zu den international renommiertesten und bekanntesten Designwettbewerben überhaupt zählt.

Der „red dot award: product design“ zählt zu den größten Designwettbewerben weltweit und wird seit 1955 vom Design Zentrum Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. In diesem Jahr haben sich rund 1.700 Hersteller aus 60 Ländern mit insgesamt 4.433 Produkten um die Auszeichnung beworben. Die Bewertung erfolgt durch eine internationale Jury aus angesehenen Designexperten. Sie begutachten und testen die Produkte und beurteilen sie nach Kriterien wie Innovationsgrad, Funktionalität, Ergonomie, Langlebigkeit, ökologische Verträglichkeit und Selbsterklärungsqualität. Nur Produkte mit höchster Designqualität werden mit dem begehrten „red dot“ ausgezeichnet. Die festliche Verleihung der „red dot design awards“ fand am 4. Juli 2011 im Essener Opernhaus statt.

Der jährlich vergebene iF product design award gilt seit seiner Einführung 1953 als international anerkanntes Markenzeichen für hervorragende Gestaltung. Er geht auf die Leistungsschauen „Die gute Industrieform“ der Hannover Messe zurück und zählt heute zu den größten Design-Wettbewerben der Welt. Teilnehmer aus 43 Ländern meldeten zum iF product design award 2011 insgesamt 2.756 Produkte an, die sich auf 16 Kategorien verteilen. Der Kia Sportage und der Kia Optima wurden in der Kategorie „Transportation Design“ ausgezeichnet. Die offizielle Preis-Zeremonie fand traditionell am ersten Tag der CeBIT statt, dem 1. März 2011. Am selben Tag wird auf dem Messegelände in Hannover die „iF product design award exhibition“ eröffnet – eine Ausstellung mit allen prämierten Produkten, die bis zum August 2011 zu sehen ist und zu der mehrere hunderttausend Besucher erwartet werden.

Kia Venga gewinnt doppelt!

Der Kia Venga konnte 2010 gleich zweimal den direkten Vergleich in der Kategorie Mini-Vans für sich entscheiden. Er überzeugte professionelle Autotester durch seine frische Optik, raffinierte Vielseitigkeit, das großzügige Platzangebot, sowie sehr leichte Bedienung, und setzt damit in der Domäne japanischer und französischer Marken neue Maßstäbe.

Im AUTO BILD Vergleichstest (Ausgabe 6/2010) konnte er sich u.a. gegen die Modelle Renault Grand Modus, Nissan Cube und Honda Jazz durchsetzen. Und in auto motor und sport (Ausgabe 5/2010) ging der Venga als Sieger gegen Skoda Roomster und Citröen C3 Picasso hervor.

Fazit: "Wieder einmal gilt: Die Koreaner sind die neuen Japaner. Fix und präzise bauen sie ein Auto, das vieles gut kann. So wie früher Toyota und Co. Wer einen kleinen Alleskönner sucht, ist mit dem Venga gut beraten. Der Van überzeugt in vielerlei Hinsicht", sagt Jörg Maltzan, Redakteur der AUTO BILD.

 
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